Anwendungsbericht Krone
Anwendungsbericht Paul Henrichs KG
Anwendungsbericht GHD
HWR Spanntechnik GmbH
Lübkemannstrasse 13
28876 Oyten
Telefon ++49 (0)4207 6887-0
Telefax +49 (0)4207 6887-15
E-Mail: info@hwr-tec.de
Internet: www.hwr-spanntechnik.de
Die HWR Spanntechnik GmbH ist ein führender Anbieter von Automationslösungen und Spanntechnik in
Deutschland. Für den Ausbau der Produktion am Standort Oyten, suchte HWR Geschäftsführer Volker Henke 2011
nach einem zuverlässigen CNC-Bearbeitungszentrum für den Drei-Schicht-Betrieb.
Die Geschichte der HWR Spanntechnik GmbH ist eine Erfolgsstory. Sie beginnt 1989. Vom Konstruktionsbüro, das immer wieder mit innovativen Ideen aufhorchen ließ, entwickelte sich das Unternehmen zu einem europaweit tätigen Handels- und Produktionsbetrieb. Heute designen und produzieren die Spezialisten von HWR Spannmittel aller Art zur Nachrüstung von modernen Dreh- und Fräsmaschinen. In ganz Europa sind die Produkte aus dem niedersächsischen Oyten gefragt – die Kunden von HWR sind Lohnfertiger, hauptsächlich kleine bis mittlere Betriebe. Seit 2003 besteht zudem eine enge Partnerschaft mit der Lang Technik GmbH, aus der das bewährte Spannsystem inogrip© hervorging. Mittlerweile ist HWR Spanntechnik Exklusivvertretung in Norddeutschland für die Produkte von Lang.
Anfang 2012 nahm HWR ein neues CNC-Bearbeitungszentrum in Betrieb – die HEDELIUS RS 605 Single. Die Performance dieser Maschine umfasst die Komplettbearbeitung von Einzelteilen oder Serienprodukten bis hin zur 5-Achsen-Simultanbearbeitung. Die RS605 verfügt über eine leistungsstarke Hauptspindel mit 165 Nm Antriebsmoment und zerspant auch die zähharten Stähle von HWR mit hohem Spanvolumen. Um die Produktion besonders schnell, einfach und wirtschaftlich zu gestalten, wurde das CNC-Bearbeitungszentrum von HWR mit einem modernen Automationssystem der Firma Lang ausgerüstet. Die Beladung der Maschine mit Werkstücken läuft nun mannlos vollautomatisch. „Wir fertigen in der Regel 20er bis 500er Serien in der Automation“, verrät Geschäftsführer Uwe Zittelmann. Dabei werde die HEDELIUS RS 605 S primär für die Bearbeitung von Aluminium und Stahl eingesetzt. Zittelmann betont vor allem die Effizienzsteigerung durch die Automation: „Dadurch, dass wir das Beladen automatisiert haben, können unsere Mitarbeiter problemlos mehrere Maschinen gleichzeitig bedienen“.
„Die neue Maschine war von Anfang an für den Drei-Schicht-Betrieb vorgesehen. Deshalb suchten wir nach einem Hersteller, der für die Zuverlässigkeit seiner Bearbeitungszentren bekannt ist“, begründet HWR Geschäftsführer Volker Henke, die Entscheidung für HEDELIUS. Außerdem habe die räumliche Nähe zur Meppener Maschinenfabrik eine Rolle gespielt. „Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass der Service nicht erst 800 km zurücklegen muss, wenn es mal eine Störung geben sollte“, so Henke. Ähnlich wie die HWR Spanntechnik GmbH hat sich das Familienunternehmen HEDELIUS in den letzten Jahren prächtig entwickelt – die modernen Fahrständer-Bearbeitungszentren aus Meppen sind heute in ganz Deutschland und Europa gefragt.
Die HEDELIUS RS 605, die in der Produktion der HWR Spanntechnik GmbH eingesetzt wird, verfügt über ein anwenderfreundliches Steuerungssystem von Heidenhain. Schon nach kurzer Einarbeitungszeit war jeder Mitarbeiter in der Lage, die Maschine zu bedienen und die Bearbeitungsschritte individuell zu programmieren. Auch CNC-Fräser Christopher Renner, der erst seit drei Wochen im Betrieb arbeitet, hat sich schnell mit der Maschine und der Automation angefreundet: „Die Steuerung ist wirklich sehr einfach. Ich konnte bereits nach kurzer Zeit selbstständig die Programme schreiben und das Zusammenspiel von Maschine und Automation ist perfekt.“
Präzision und Qualität sind für die HWR Spanntechnik GmbH ein Muss, ebenso wie für HEDELIUS. Ausschlaggebend für das Vertrauen in den Maschinenhersteller waren laut HWR Geschäftsführer Henke aber vor allem die persönliche, umfassende Betreuung sowie das exzellente Preis-Leistungs-Verhältnis. „Das Geheimnis unseres Erfolges ist die rationelle Serienfertigung der Basis-Baugruppen. Diese so genannte Plattformstrategie kommt ursprünglich aus der Automobilindustrie und ermöglicht es uns, Bearbeitungszentren verschiedener Größen und Achsen zu fertigen. Rationell und von hoher Qualität“, erklärt Geschäftsführer Dennis Hempelmann das Geschäftsmodell der Meppener Maschinenfabrik.
„Bislang sind wir mit der Zuverlässigkeit der HEDELIUS RS 605 S und mit dem Service absolut zufrieden. Man hat uns von Anfang an das Gefühl gegeben, dass man sich gut um uns kümmert“, zieht HWR Produktionsleiter Zittelmann nach den ersten Monaten ein zufriedenes Zwischenfazit.
Die HEDELIUS Maschinenfabrik in Meppen wurde 1967 gegründet und beschäftigt heute 145 Mitarbeiter. Der Traditionsbetrieb wird von den Geschäftsführern Gerhard, Dennis und Jürgen Hempelmann sowie Reiner Korte geleitet. HEDELIUS hat sich auf vertikale CNC-Fahrständer-Bearbeitungszentren spezialisiert. Das umfangreiche Maschinenprogramm umfasst drei-, vier- und fünfachsige Maschinen in Pendel- und Kombiausführung und wird europaweit vertrieben. Zu den Kunden zählen Maschinenhersteller und deren Zulieferer aus den Branchen Landmaschinentechnik, Textilindustrie, Luftfahrtindustrie, Fahrzeugbau, Verpackung, Hebezeuge, Hausgeräte, Blasformenbau, Schnittwerkzeuge und viele mehr.

Die HEDELIUS RS 605 in Kombination mit moderner Automationstechnik und Lang.

Das Beladen mit Werkstückpaletten läuft vollautomatisch.

Der Zugang zum Arbeitsraum ist ergonomisch gut gelöst.

„Die Handhabung der Maschine und Automation ist wirklich sehr einfach“, findet CNC-Fräser Christopher Renner.

Im Fachgespräch (v. links): HEDELIUS-Geschäftsführer Dennis Hempelmann, Volker Henke und Uwe Zittelmann.