Pressespiegel - Hightech aus dem Herzen des Emslandes |
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Wir können alles außer Hochdeutsch.“ Mit diesem hintersinnigen Slogan wirbt Baden- Württemberg um Sympathie. In Deutschlands Norden spricht man Hochdeutsch und kann auch sonst (fast) so Manches, was die Schwaben können: Zum Beispiel erfolgreich Werkzeugmaschinen bauen wie die HEDELIUS Maschinenbau GmbH in Meppen. 1967 als Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen gegründet, zog man vor rund 20 Jahren um in das beschauliche Emslandstädtchen, versuchte es zunächst - durchaus erfolgreich - mit Sondermaschinen für die Großserienfertigung und begann 1979 mit etwas, was immer noch viele Unternehmen anstreben - der Konzentration aufs Wesentliche. Ein Produkt und sonst nichts, nämlich Bearbeitungszentren, lautet das Credo von Firmenchef Gerhard Hempelmann: „Das führt einerseits zu einem vorbildlichen Preis-Leistungs-Verhältnis, andererseits zu einem richtungsweisenden Maschinenkonzept.“ Den Sondermaschinenbau völlig hat HEDELIUS völlig aufgegeben, was aber, so Hempelmann, nicht heißen solle, dass man keine kundenspezifischen Anpassungen vornehmen würde.
Gebaut werden vertikale Bearbeitungszentren, von denen es nach Kompletteierung der Modellpalette drei Grundmodelle
geben wird, die allerdings in verschiedenen Varianten mit differierenden Ausstattungsdetails, Leistungsdaten und für verschiedene Bearbeitungsverfahren geliefert werden können. Gemeinsam sei allen Maschinen, so Hempelmann, „die hohe Zerspanleistung und gute Zugänglichkeit des Arbeitraums“. Verwindungssteife Maschinenkörper und breit geführte Schlitten garantieren eine optimale Fertigungsqualität.
Große Reputation genießen die Hochleistungsbearbeitungszentren des Meppener Unternehmen nicht zuletzt im Werkzeug- und Formenbau, mit dem HEDELIUS zwischen 30 und 40% seines Umsatzes erwirtschaftet. Geschätzt werden in dieser Branche die großen Verfahrwege, die hoch belastbaren Maschinentische und die hervorragende Ergonomie der Maschinen, die sich sowohl für die konventionelle Bearbeitung wie für die HSC-Zerspanung eigenen. Ungewöhnlich kompakt gebaut ist beispielsweise das Modell CB 80/1200, das auf die Bedürfnisse des Einzel- oder Kleinserienfertigers – also des klassischen Job-Shoppers – abgestimmt wurde und mit einem Flächenbedarf von 6 x 4 m sozusagen Platz in der kleinsten Hütte findet. Eine Alleinstellung am Markt reklamiert HEDELIUS für sich mit seinem Inselkonzept.
Als Fertigungsinsel konzipiert ist die Rotaswing 80K. Im Visier hat man all jene Fertiger, die komplexe Werkstücke in Serie herstellen müssen. Die Maschine verfügt über zwei Arbeitsräume. Im rechten werden die Spann- beziehungsweise Bezugsflächen bearbeitet, im linken erfolgt die 5-Seiten- Komplettbearbeitung. Zusätzlich kann der rechte Arbeitsraum mit einem NC-Rundtisch oder einer Schwenkbrücke ausgerüstet werden.
So viel Innovationsfreude schlägt sich natürlich in klingender Münze nieder. Rund 24 Mio. Euro hat HEDELIUS 2002 umgesetzt. Für 2003 ist eine weitere Steigerung eingeplant. Forcieren will Hempelmann die Messeräsenz (ausgestellt wird in diesem Jahr auf der Nortec, Emo und der Euromold), ferner das Exportgeschäft – schwerpunktmäßig in Osteuropa. Und last but not least schwimmt das Unternehmen noch in anderer Hinsicht gegen Strom: Denn HEDELIUS bildet aus: Zerspanungsmechaniker, technische Zeichner und Industrieelektroniker.
MM Special
Innovativer Norden · 2003
01-122-01-09 / Feser/Schreier
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Ein Gigant entsteht: Die CB 80/40 ist die Maschine mit dem idealen Arbeitsraum für Mehrfachspannung oder Großwerkstückbearbeitung bis zu 6500 mm Länge. |
5-Achsen-Bearbeitung für hohe Zerspanvolumina bietet die RS 100 Magnum aus der ROTASwing®-Reihe. |