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Pressespiegel - Technik fit für neue Aufträge

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Pressespiegel

Technik fit für neue Aufträge

Werkstätte Oberbehme der Lebenshilfe Lübbecke investiert in neue Metallbearbeitungsmaschine




Kreis Herford. Stillstand bedeutet Rückschritt – erst recht in der Industrie. Und weil die Produkte der Lübbecker Werkstätten von den Kunden nicht nur geordert werden, um ein gutes Werk zu tun, muss sich auch eine solche Behinderten-Einrichtung stets auf dem neuesten Stand der Technik halten.
115.050 Euro (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers in Meppen) hat sich die Einrichtung jetzt die Anschaffung einer neuen Metall-Bearbeitungsmaschine kosten lassen. „Hedelius MC 40“ nennt sich das mit allen Schutzvorrichtungen etwa 13m2 große Ungetüm. Doch Peter Kirchhoff, stellvertretender Betriebsleiter der Werkstätte in Oberbehme, hat den unförmigen Kasten sofort in sein Herz geschlossen.
Die Werkstatt im Interkommunalen Gewerbegebiet Kirchlengern/Hiddenhausen hat bis dato nur Werkstücke aus Aluminium bearbeiten können, die neue Maschine wird auch mit Stahl fertig – und das sogar bis zu einer Länge von 1,80 Metern. Der Hersteller: „Das Entwicklungsziel, ein superkompaktes Bearbeitungszentrum für die rationelle Fertigung kleiner bis mittelgroßer Werkstücke, wurde mit der MC 40-Baureihe realisiert.

Bei einem Platzbedarf von 4.200 x 2.900 mm bietet diese Maschine einen beachtlich großen Bearbeitungsraum von 1.800 x 420 x 480 mm. Mit der leistungsstarken Hochleistungssteuerung iTNC 530 von Heidenhain können auch komplexe NC-Programme schnell und problemlos programmiert werden.“
Damit befasst sich Peter Kirchhoff in diesen Tagen. Und offenbar hat der Hersteller der neuen Maschine nicht zu viel versprochen. Denn erste Musterstücke sind bereits fertig. „Die Kunden wollen natürlich sehen, was wir liefern können, bevor sie uns die Aufträge erteilen“, erläuterte Peter Kirchhoff gestern einer Besuchergruppe aus Bünde.
Und die, bestehend aus Mitgliedern der Hilfsorganisation „Bürger für Bürger“, war recht beeindruckt, als Kirchhoff ein rundes Werkstück aus massivem Stahl vorzeigte, in das an beiden Enden mit höchster Präzision Gewinde getrieben worden waren.

„Das ist für eine Firma aus Hiddenhausen“, erklärte Kirchhoff. „Aber wir liefern natürlich nicht nur nach OWL, sondern an Abnehmer in ganz Europa. Zum Beispiel Teile von Lampen nach Italien.“
Mit den „Bürgern für Bürger“ hatte Peter Kirchhoff gestern eine sehr interessierte Besuchergruppe. Sie kam auf Einladung von Reinhard Spanier zum ersten Mal in die Werkstatt Oberbehme.
„Ich wollte auch denen mal zeigen, das Behinderten-Werkstätten von heute nichts mehr mit den Einrichtungen von vor 20 oder 30 Jahren zu tun haben“, erläuterte Spanier. Und das gelang ihm bei einem ausgiebigen Rundgang vollauf.

Paul Pröter/
"Neue Westfälische"

 


Sein ganzer Stolz: Peter Kirchhoff (M.) mit der neuen Metallbearbeitungsmaschine in der Lebenshilfe- Werkstatt Oberbehme.
Foto:Paul Pröter