„Flexibilität ist das A und O“

Piras Metalltechnik GmbH & Co. KG | TILTENTA 9-3600 | Einsatzgebiet: Maschinen- und Anlagenbau, Sondermaschinenbau | Firmensitz: Weißenstadt, Deutschland | Mitarbeiter: 25

 

Ein Vierteljahrhundert ist es inzwischen her, dass Guido Piras zusammen mit seiner Frau Monika inmitten der malerischen Idylle des Fichtelgebirges die Piras Metalltechnik GmbH & Co. KG gründete. Angefangen als kleiner Lohnfertigungsbetrieb, beschäftigt das Unternehmen aus der beschaulichen 3000-Seelen-Gemeinde Weißenstadt heute 25 Mitarbeiter und bietet nationalen wie internationalen Kunden aus verschiedensten Branchen innovative Komplettlösungen in den Bereichen Maschinenbau, Metall- und Elektrotechnik, Automatisierung und Sondermaschinenbau. Mit seinem modernen und breit gefächerten Maschinenpark deckt der Betrieb unterschiedlichste Produktionsverfahren und Losgrößen ab und fertigt zu fast 100 % in Eigenproduktion. Dabei schwört Guido Piras auch auf die treuen Dienste dreier CNC-Bearbeitungszentren von HEDELIUS.

 

Rückkehr zu den Wurzeln


Auf den ersten Blick kommt das Firmengebäude der Piras Metalltechnik GmbH & Co. KG relativ unscheinbar daher: eine Fertigungshalle mit angeschlossenem Bürotrakt, vor der Tür einige Parkplätze. Im Empfangsbereich angekommen, deutet Guido Piras dann aber gleich auf einen Bilderrahmen. Darin zu sehen: Fotos eines heruntergekommenen und fast abbruchreifen Gebäudes.

Ein Irrtum? Keineswegs: „Damit wir nicht vergessen, was wir schon zusammen geschafft haben“, verrät er stolz.

Bei dem Gebäude handelt es sich um die alten Räumlichkeiten seines damaligen Ausbildungsbetriebes, in die er am 1. Juni 1995 zurückkehrte und die Piras Metalltechnik GmbH & Co. KG gründete. Nach jahrelangem Leerstand war der Gebäudekomplex, der Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet worden war, in einem desolaten Zustand – doch zusammen mit seinen Mitarbeitern nahm Piras die Herausforderung an und wagte an ebenjener Stelle den Schritt in die Selbstständigkeit.

Zu Beginn widmete sich der Betrieb noch fast ausschließlich der Lohnfertigung. „Wir waren damals gerade einmal vier Leute“, erinnert sich der Firmengründer an die Herausforderungen der Anfangsjahre. Nicht selten wurde bis in die Nacht hinein „durchgeackert“, um die Aufträge auch fristgerecht bedienen zu können. Doch der Erfolg gab ihnen recht, denn Kundenstamm und Belegschaft wuchsen.

Mit dem Wachstum rückte dann auch schnell der Sondermaschinenbau ins Leistungsspektrum des Betriebs – für Guido Piras ein logischer Schritt und zugleich eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln, denn vor seiner Selbstständigkeit hatte er bereits zwölfeinhalb Jahre als Angestellter in diesem Bereich gearbeitet und sich umfassendes Wissen angeeignet.

 

Hochmoderner CNC-Maschinenpark

 

Einen echten Meilenstein in der Geschichte der Firma stellte schließlich die Anschaffung der ersten CNC-Maschine im Jahr 1998 dar. Für Piras war die Technologie schon lange eine Faszination gewesen: „Ich war schon in den Achtzigern Fan“, bemerkt er schmunzelnd. Seitdem ist das Spektrum an CNC-gesteuerten Bearbeitungszentren in den Hallen seines Betriebs stetig gewachsen. „Wir investieren regelmäßig in unseren Maschinenpark, um die hohe Qualität unserer Produktion langfristig zu sichern und den steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden“, so Piras.

Der notwendige Platz dafür wurde im Zuge zweier Hallenerweiterungen in den Jahren 2002 und 2013 geschaffen.

 

Zwei HEDELIUS-Maschinen in einem Jahr


Mit der zweiten Erweiterung wurde schließlich auch der Weg freigemacht für die Anschaffung der ersten beiden HEDELIUS-Maschinen: Dem kompakten 5-Achs-Bearbeitungszentrums RS 505K folgte mit der RS 805 K23 noch im selben Jahr ein echter Allrounder. „Die Investitionen waren in dem Jahr hoch, aber beide Modelle haben sich seitdem bewährt und sind auch heute noch im Einsatz“, freut sich Piras. Gerade die RS 805 K23 hatte wegen ihrer Vielseitigkeit schon länger auf seinem Wunschzettel gestanden: „Damit konnten dann wir nicht nur lange Werkstücke präzise bearbeiten, sondern auch im Pendelbetrieb noch effizienter Serienteile fertigen“, erklärt er die gestiegenen Herausforderungen an die Flexibilität seiner Fertigung.

Bei beiden Maschinen ebenfalls von Beginn an mit dabei: ein 180-fach Standby Magazin, das die benötigten Werkzeuge automatisiert und binnen Sekunden bereitstellt. „Von dem Standby Magazin waren wir tief beeindruckt, denn so etwas bot damals kaum jemand“, betont Piras unter Verweis auf die enormen Kosten- und Zeiteinsparungen, die gerade bei einem solch breiten Fertigungsspektrum durch den Wegfall des manuellen Werkzeugwechsels erreicht werden.

 

Aushängeschild TILTENTA 9-3600


Somit kam es wenig überraschend, dass mit der im November 2019 angeschafften TILTENTA 9-3600 auch die dritte HEDELIUS-Maschine mit einem Standby Magazin ausgestattet wurde. Mit ihren großzügigen Verfahrwegen von 3600 x 900 x 900 mm (X/Y/Z) ist sie das bis dato größte Bearbeitungszentrum im Maschinenpark. Dominik Schöffel arbeitet fast jeden Tag an der neuen TILTENTA 9-3600. Die hohe Zuverlässigkeit, die ihm schon von den beiden anderen Modellen vertraut ist, findet der Maschinenbediener auch hier wieder: „Alles funktioniert so, wie man es sich vorstellt“, freut er sich. Ausgestattet mit einer 6. Horizontalachse, steht die TILTENTA 9-3600 stellvertretend für die Flexibilität und die Präzision, die auch die Fertigung bei Piras auszeichnet.

Der hohe Eigenfertigungsanteil von fast 100 % macht das Unternehmen unabhängig von Zulieferern und garantiert eine konstant hohe Produktqualität, für die Piras voller Überzeugung bürgt: „Alles, was hier gefertigt wird, haben wir auch im Griff“, versichert er. Von der Ausarbeitung eines individuellen Lösungskonzepts bis hin zu dessen Umsetzung übernimmt der Betrieb alle Wertschöpfungsschritte selbst. Es werden Einzel- und Serienteile produziert, teils in unüblichen Formen und in unterschiedlichsten Dimensionen und Losgrößen. Vor allem im Sondermaschinenbau sind immer wieder hochkomplexe Komponenten gefragt, die auf der TILTENTA 9-3600 in zuverlässig hoher Qualität gefertigt werden können. Dabei macht sich ein ums andere Mal auch die Möglichkeit der präzisen Stirnseitenbearbeitung langer Teile bezahlt.

 

Eigenes Sonderspannmittel


Auf der Maschine wird zurzeit unter anderem ein neues, hauseigenes Aufspannmittelsystem für Schwenkspindelmaschinen mit flexiblem Spannstocksystem gefertigt und erprobt, das auch mit Komponenten führender Spannmittelhersteller kompatibel sein wird: „Wir konstruieren das Sonderspannmittel direkt aus der Praxis heraus. Deswegen sind wir guter Dinge, damit auch bei vielen anderen Anwendern einen Nerv zu treffen“, kommentiert Maschinenbediener Stefan Lautenbacher den aktuellen Stand der Eigenentwicklung. Wer mehr Informationen über eine Sonderanfertigung wünsche, könne sich bereits jetzt an seine Firma wenden, ergänzt Piras.

 

„Man spürt, dass aktiv mitgedacht wird“


Auf HEDELIUS aufmerksam wurde Piras schon zu seiner Angestelltenzeit: „Ich erinnere mich noch gut an eine RotaSwing-Anzeige im MaschinenMarkt: Schon alleine optisch fand ich die sehr ansprechend“, verrät er, „und das ist auch immer noch so.“ Vor allem aber weiß er heute die technischen Vorzüge der drei Bearbeitungszentren zu schätzen: „Flexibilität ist für uns das A und O, und die verkörpern HEDELIUS-Maschinen zu hundert Prozent“, lobt er den emsländischen Ingenieursgeist.

Abgerundet wird das Bild durch den, nach seiner Erfahrung, „hervorragenden Service“: „Wir fühlen uns hier bestens betreut. Unsere Maschinen werden regelmäßig gewartet und bei Unregelmäßigkeiten können wir uns immer auf schnelle Hilfe verlassen“, so sein Resümee. Eine vorbildliche Kundenorientierung attestiert Piras HEDELIUS im Übrigen auch mit Blick auf seine jüngste Anschaffung: „Man spürt, dass wirklich aktiv mitgedacht wird, denn die Konstruktion der TILTENTA 9 ist wieder mal rundum gelungen.“

 

Hohes Vertrauen ins Familienunternehmen HEDELIUS


Diese Kombination aus deutscher Wertarbeit und zuverlässiger, persönlicher Betreuung ist für Piras eine echte Erfolgsformel: „Deshalb kaufen wir bevorzugt bei familiengeführten Unternehmen wie HEDELIUS“, erzählt er.

Nicht nur deswegen zählt das Meppener Unternehmen zu einem erlesenen Kreis: „Wir versuchen, uns auf möglichst wenige verschiedene Hersteller zu begrenzen, um die Flexibilität unserer Mitarbeiter zu erhöhen und ihnen bei der täglichen Arbeit das Umdenken zwischen den Maschinen zu erleichtern“, erklärt Piras und fügt hinzu: „Deshalb nutzen wir auch bevorzugt Siemens-Steuerungen.“

Konkrete Pläne für weitere Anschaffungen gebe es derzeit noch nicht, berichtet er, doch man werde HEDELIUS in jedem Fall auch weiterhin die Treue halten.

 

25 Jahre Piras Metalltechnik


Nun steht jedoch erst einmal das 25-jährige Jubiläum des Familienbetriebs ins Haus – Anlass genug für Guido Piras, sich bei seiner gesamten Belegschaft für ihr Engagement zu bedanken: „Wir haben das große Glück, wirklich erstklassige Leute in unseren Reihen zu haben, die immer wieder bereit sind, sich weiterzuentwickeln und auf deren Einsatz wir schon seit Jahren bauen können.“ Und auch seiner Frau Monika, die seit der Gründung als kaufmännische Leiterin die Verwaltung des Betriebs übernimmt, ist er dankbar für ihren Einsatz und die „riesige Entlastung“.

Zwar bedeutet „selbstständig“ bisweilen auch im Hause Piras „selbst und ständig“, doch das Leben kommt trotzdem nicht zu kurz. Denn nach Feierabend wird aus dem Geschäftsführer der Musikliebhaber Guido Piras. „Ich bin der typische 80er Jahre-Elektropopper“, offenbart er. Als Gitarrist, Kontrabassist und Sänger steht er außerdem schon seit 38 Jahren mit seiner Band auf der Bühne. Für das nächste Jubiläum ist also schon gesorgt.

HEDELIUS-Bearbeitungszentren des Kunden.
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